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mplayer auf dem N900

Posted by krumeltee - 24. Februar 2011

Der vielseitige Video- und Audioplayer mplayer wurde auch für das Nokia N900 compiliert. Der mplayer an sich ist ein Konsolenprogramm und auf die vielen vielen Optionen werde ich hier eingehen.

Wer den mplayer verwenden möchte, aber keine Lust auf Konsole hat, kann die GUIs kmplayer, smplayer und sib verwenden.

Vorweg ein kleiner/grosser Nachteil des mplayers auf dem N900… Der vorinstallierte Medienspieler auf dem N900 kann die Hardwarebeschleunigung des OMAP-Prozessors für Audio/Video nutzen und braucht somit weniger Rechenleistung, was sich auch an der Akkulaufzeit bemerkbar macht. Wett macht das ganze jedoch der riesige Funktionsumfang und die totale Kontrolle des Players.

Wer Zuhause am Fernseher mit dem Handy gucken will, den stört das sowieso nicht. Unterwegs nehme ich lieber den vorinstallierten Medienspieler.

Aufgerufen wird der mplayer mit „$ mplayer <optionen> <datei1> <datei2> <oder wildcards wie zum Beispiel „*“ für alle Dateien> <oder *.avi>„.

Die brauchbarsten Optionen nun hier:

  • -idx

Repariert defekte Videodateien, zum Beispiel wenn Spulen nicht funktioniert. Wird allerdings nicht in die Video-Datei gespeichert, nur temporär.

  • -ss <sekunde>

Startet den Video ab Position <sekunde>. Wenn sonst nicht gespult werden kann, muss -idx mit angegeben werden.

  • fs

Startet den Video im Fullscreen-Modus

  • -msgcolor

Die Konsolenausgabe farbig gestalten, übersichtlicher.

  • -quiet und -really-quiet

Sehr wenig Konsolenausgabe, sinnvoll auf lahmen SSH-Verbindung oder Ähnliches, damit es nicht wegen sowas ruckelt. Auch auf seriellen Konsolen, die CR nicht richtig darstellen sinnvoll.

  • -heartbeat-cmd <command>

Wenn mplayer in scripten verwendet wird, kann man <command> alle 30 Sekunden ausführen lassen um zum Beispiel festzustellen, ob der Player noch reagiert.

Mplayer ist zu lahm? Es ruckelt? Kein Problem, versucht die beiden Sachen:

$ mplayer -vfm ffmpeg -lavdopts lowres=1:fast:skiploopfilter=all

oder

$ mplayer -framedrop 1o

Wenn der Film „krumm“ ist, kann man das Seitenverhältnis anpassen:

$ mplayer -monitoraspect 4:3

oder

$ mplayer -monitoraspect 1.3333339

Alle Optionen kann man sich mit -list-options geben lassen.

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